Landschaftspflegerischer Begleitplan

Der Landschaftspflegerische Begleitplan (LBP) ist häufig die Grundlage für die Genehmigung Ihres Vorhabens und stellt in Plänen und erläuternden Texten die Maßnahmen dar, die zur Kompensation oder Minimierung eines Eingriffs in Natur und Landschaft geplant sind.

Maßgebend ist hierfür die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung auf Grundlage der §§ 14 und 15 des Bundesnaturschutzgesetzes.

Landschaftspflegerische Begleitpläne werden u.a. erarbeitet für Bauvorhaben im Verkehrswegebau, bei der Planung von Windenergieanlagen, im Stationsbau oder bei der Verlegung von Versorgungsleitungen u.v.m.

Gemäß den Anforderungen des Niedersächsischen Ausführungsgesetzes zum Bundesnaturschutzgesetz ergeben sich folgende Arbeitsschritte und Inhalte für den LBP:

  1. Die Erfassung und Bewertung des Ist-Zustandes des Naturhaushaltes (Tiere, Pflanzen, Boden, Wasser, Luft, Klima) und des Landschaftsbildes,
  2. die Ermittlung und Bewertung der zu erwartenden Beeinträchtigungen des Naturhaushaltes und des Landschaftsbildes und
  3. die Beschreibung der Maßnahmen zur Vermeidung, Minderung, zum Ausgleich und ggf. Ersatz der Beeinträchtigungen nach Art, Umfang und Lage.

Diese Inhalte werden von uns in Form eines Kompensationsflächenplans und eines Maßnahmenkataloges sowie des zugehörigen Erläuterungsberichts dargestellt.

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